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22. Spieltag: FSV Eibau - TSV 1890 Ruppersdorf 5:2 (2:1)

RuppersdorfFSV entscheidet Derby klar für sich und schickt Ruppersdorf ins „Tal der Tränen“ zurück - Revanche für Hinspiel-Niederlage gelingt eindrucksvoll

Der einsetzende Regen am Freitagabend hörte rechtzeitig auf, um dieses brisante Spiel nicht zu gefährden und den Platz an der Anfield-Road in Eibau sogar auch für das Vorspiel der in gemeinsamer Spielgemeinschaft befindlichen zweiten Mannschaft in gut bespielbaren Zustand zu präsentieren. So konnten beide Spiele bei guten äußeren Bedingungen über die Bühne gehen, wo anderen Ortes wieder witterungsbedingte Ausfälle zu verzeichnen waren.

Die Gäste hatten nach ihrem deutlichen Überraschungsclou gegen Kittlitz auch das Spiel gegen Schönau-Berzdorf nicht verloren und witterten Morgenluft. Das ist auch nötig, will man aus dieser unleidlichen Situation heraus kommen. Der FSV wollte ebenfalls weiter zu Punkten kommen und eine Steigerung zu der zuletzt guten Leistung gegen Kittlitz präsentieren, um im gesicherten Mittelfeld der Tabelle Fuß zu fassen. Entsprechend couragiert ging es von beiden Seiten zu Werke. Um es vorweg zu nehmen, die entscheidenden Duelle entschied der FSV an diesem Nachmittag für sich.

Nach den ersten Minuten der Warm-up-Phase konnte schon in der 12. Minute Stefan Berndt eine schöne Kombination zur umjubelten Führung für den FSV nutzen. Auf der anderen Seite ergab sich eine sehr gute Gelegenheit durch eine „Lücke in der Regelkunde“ der Beteiligten des FSV. Marc Stübner nahm einen Einwurf von Rene Müller auf. Der fällige Freistoß ging für den FSV glimpflich aus. Besonders Rene Müller und im Mittelfeld Philipp Walter agierten kompromisslos, gewannen ihre Zweikämpfe und sorgten so für klare Verhältnisse und stabilisierten Abwehr und Mittelfeld und leiteten Aktionen nach vorn ein.

Als in der 22. Minute die Abseitsfalle der Gäste nicht zu schnappte, ließ sich Stefan Berndt nicht lange bitten und erhöhte auf 2:0. Die Gäste ließen ihrerseits auch nicht nach und kamen in der 32. Minute durch einen „Abstauber“ zum Anschlusstreffer. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte arbeitete sich der FSV wieder mehr in die Partie und zog durch den immer für Tore guten Sven Chojna nach einem Doppelschlag in der 52. und 62. Minute auf 4:1 davon. Die hohe Führung ließ den FSV etwas sorglos werden, man wollte sich aufs Kontern verlegen und kam nur noch selten in Gegners Hälfte. Nach einer unübersichtlichen Situation gelang den Gästen in der 64. Minute der erneute Anschlusstreffer und danach drohte das Spiel vollends zu kippen.

Die Gäste entwickelten Dauerdruck und wollten unbedingt mehr. In dieser Phase rettete Marc Stübner in zwei Situationen sensationell und hielt diese drei Punkte seiner FSV-Elf fest! Spontan wurde er unter den Zuschauern in Jonathan umgetauft, in Anlehnung an den überragenden „Füchse-Keeper“ Jonathan Boutin, der auch oft als Fels in der Brandung die Punkte fest halten muss. Aber dazu stehen diese Typen ja auch dort hinten drin.

In der 88. Minute hatten die FSV-Spieler ein Einsehen mit ihrem Anhang und Stefan Berndt erlöste nach einem Konter Spieler, Betreuer, und Zuschauer, setzte den Plattschuss und stellte den 5:2-Endstand her. Ein rassiges, im Großen und Ganzen fair geführtes Derby hatte einen verdienten Sieger gefunden. Die Gäste waren der erwartet starke Gegner und das Ergebnis fiel vielleicht ein Tor zu hoch aus. Aber großes Kompliment an eine FSV-Elf, die phasenweise hervorragend spielt, Tore machte, wo es wichtig war und dieses Mal den Erfolg fest hielt. Trotzdem ist man, was Kondition und Fitness anbelangt bei 75% angekommen.

Das macht Hoffnung, nach Ostern dann bei 100% angekommen zu sein und solche heißen, engen Spiele entspannter nach Hause zu bringen. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung fällt es schwer Jemanden heraus zu heben, die „Verdächtigen“ sind mehrmals genannt, nur noch diese zwei Bemerkungen: Matthias Michael ist angeschlagen in dieses Match gegangen und hat seine Aufgabe bravourös gemeistert und was ein 52-jähriger Steffen Hawranke über 90 Minuten leistet, sollte Ansporn für viele Jüngere sein es ihm endlich nach zu tun! Bravo und tiefe Verbeugung , Steffen! (Rieger)

Tore Tore

  • 1:0 Stefan Berndt
  • 2:0 Stefan Berndt
  • 3:1 Sven Chojna
  • 4:1 Sven Chojna
  • 5:2 Stefan Berndt

 

Aufstellung

 

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Minitabelle 2009/10
1. Kreisklasse 2009/10
  Heim  GesamtAuswärts
Oppach II36
Herrnhut34
Herwigsdorf32
BW Oberc31
Hainewalde30
Medizin II28
Neueibau II27
Kleindehsa26
Ostritz II25
10 FSV Eibau24
11 Lautitz23
12 Lok Zittau II21
13 Kittlitz21
14 Schönau-B.20
15 S`hennersdorf19
16 Ruppersdorf12

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Hainewalde59
Herrnhut57
BW Oberc55
Oppach II51
Lautitz48
Kittlitz47
Medizin II46
Herwigsdorf44
Neueibau II41
10 Kleindehsa38
11 Ostritz II37
12 FSV Eibau36
13 Schönau-B.32
14 Lok Zittau II28
15 S`hennersdorf27
16 Ruppersdorf19

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Hainewalde29
Kittlitz26
Lautitz25
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Herrnhut23
Medizin II18
Oppach II15
Neueibau II14
Schönau-B.12
10 Herwigsdorf12
11 FSV Eibau12
12 Kleindehsa12
13 Ostritz II9
14 S`hennersdorf8
15 Ruppersdorf7
16 Lok Zittau II7

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