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18. Spieltag: ESV Lok Zittau - FSV Eibau 4:0 (0:0)

Lok Zittau IILok fightet für den Klassenerhalt - FSV ersatzgeschwächt vergibt ersten Matchball - Sorglosigkeiten im Abschluss und Abwehrschwächen bringen Lok auf Erfolgskurs

Der FSV musste aus den verschiedensten Gründen auf vier, fünf äußerst wichtige Leute, vor allem im Abwehrbereich, verzichten. So wichtig nahm das Spiel beim FSV niemand mehr, wähnte man sich doch sehr sicher und glaubte schon vor Wochen, den Klassenerhalt ganz sicher gebongt zu haben. Es ist ja auch gut und sehr aufschlussreich, wenn der zweite Anzug nachweisen kann, genauso gut zu passen, wie die ersten elf Leute.

 

In der ersten halben Stunde wurde auch gut nach vorn gespielt und die FSV- Führung schien nur eine Frage der Zeit und letztlich auch der Höhe zu sein. Lok hatte der Mittwoch-Sonnabend-Montag-Rhythmus doch kräftemäßig erheblich zugesetzt und man kam nur langsam ins Laufen. Aber die FSV-Stürmer sündigten wie schon in Herwigsdorf und gegen Herrnhut mit ihren hochkarätigen Gelegenheiten. Da reichte es aber zum Punktgewinn, weil sichere Verteidiger in der Lage waren brenzlige Situationen zu klären. Die möglichen Tore wurden nicht erzielt und mit zunehmender Spielzeit machte sich immer mehr Unsicherheit bei einigen Akteuren breit. Torlos wurden die Seiten gewechselt.

Mit der einzig möglichen Auswechslung, als Hawranke für den verletzt ausgeschiedenen Geißer kommen musste, und nicht wie geplant der ausgepowerte Röbisch erlöst werden konnte, nahm das Ungemach seinen Lauf. Wieder einmal sorgten unglückliche Umstellungen, dieses Mal verletzungsbedingt, dafür, dass ein Spiel verloren wurde.

Gleich zweimal bestrafte der Lok-Mittelstürmer Ungereimtheiten in der FSV-Abwehr, wo insbesondere wieder einmal einem jungen FSV-Libero die Grenzen aufgezeigt wurden. Da fehlt noch Einiges um solche Situationen, die nicht zwingend zu Gegentoren führen müssen, entsprechend geklärt werden können. Aber wenn die etablierten Verteidiger nicht dabei sein können, reicht es im Moment nicht, unbeschadet über die neunzig Minuten zu kommen. Da fehlt den jungen Leuten die Klasse und Beständigkeit im harten Abstiegskampf der 1. Kreisklasse bestehen zu können. Ein guter Andre Winkler genügt dann nicht, um zu Punkten zu kommen.

Zwei weitere Gegentreffer besiegelten die Niederlage endgültig. Trotzdem gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die jungen Leute in Abwehr und Mittelfeld werden aus solchen Spielen lernen und reifen und in absehbarer Zeit solche Fehler abstellen und Spiele solcher Bedeutung auch gewinnen können. Nur durch Spielpraxis kann man sich verbessern, und dazu haben die Jungs jede Menge Gelegenheit. Noch immer hat der FSV drei Matchbälle, den Klassenerhalt mit Siegen endgültig wasserdicht zu gestalten. (Rieger)

Aufstellung

 


Ein paar Worte zum Platz: Der Rasen war gut, aber die Bälle wurden sehr schnell. Das hatte man schon beim Aufwärmen gemerkt, dass man sich den Ball nicht so weit vorlegen darf. Und es fing auf dem Kummersberg an zu regnen, was es noch schwerer machte für beide Mannschaften.

Der FSV spielte sehr stark nach vorne und das von Anfang an. Die Abwehr stand sehr gut und auch das Mittelfeld stand immer richtig. Schon in der 2. Minute hätte man das 1:0 erzielen können, aber man hatte wieder mal kein Glück. Auch zwei weitere Chancen konnten in der 3. und 5. Minute nicht genutzt werden. Lok Zittau kam in der 1. Halbzeit kaum durch die Abwehr des FSV und somit auch zu keinen großen Chancen. Das ließ sich der FSV nicht nehmen und spielte weiter nach vorne, wo aber weitere Chancen nicht genutzt wurden. Zur Pause hätte man schon 3:0 führen müssen.

Mit Beginn der 2. Hälfte spielte man zuerst so weiter, wie in der 1. Hälfte - stark und hinten sicher. Nach knapp einer Stunde musste man das erste Mal wechseln, als Clemens Geißer mit dem linken Knöchel umknickte (Außenband) und nicht mehr weiter spielen konnte. Kurz darauf folgte ein Alleingang des Zittauer Spielers der sich gegen drei Eibauer durchsetzen kann und zum 1:0 (73. Minute) trifft. Es kam noch schlimmer, denn derselbe Spieler machte zwei Minuten später das 2:0 (75. Minute). FSV-Keeper Max-Richard Peschel war bei beiden Toren machtlos.

Man hatte den Schock der zwei Gegentore noch nicht verdaut, als sich Philipp Röbisch verletzte und man die Partie mit 10 Spielern beenden musste. Der ESV nutzte die Überlegenheit im Mittelfeld und kam jetzt mit noch mehr Schwung. In der 83. Minute erhöhte der Gastgeber auf 3:0. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, als Lindner seinen Gegenspieler zu Fall brachte. Den Strafstoß verwandelte der Lok-Torhüter sicher. Und das war auch der Endstand im Spiel ESV Lok Zittau gegen FSV Eibau. (Proft)

 

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Minitabelle 2009/10
1. Kreisklasse 2009/10
  Heim  GesamtAuswärts
Oppach II36
Herrnhut34
Herwigsdorf32
BW Oberc31
Hainewalde30
Medizin II28
Neueibau II27
Kleindehsa26
Ostritz II25
10 FSV Eibau24
11 Lautitz23
12 Lok Zittau II21
13 Kittlitz21
14 Schönau-B.20
15 S`hennersdorf19
16 Ruppersdorf12

 &nbps; Mehr...

Hainewalde59
Herrnhut57
BW Oberc55
Oppach II51
Lautitz48
Kittlitz47
Medizin II46
Herwigsdorf44
Neueibau II41
10 Kleindehsa38
11 Ostritz II37
12 FSV Eibau36
13 Schönau-B.32
14 Lok Zittau II28
15 S`hennersdorf27
16 Ruppersdorf19

 &nbps; Mehr...

Hainewalde29
Kittlitz26
Lautitz25
BW Oberc24
Herrnhut23
Medizin II18
Oppach II15
Neueibau II14
Schönau-B.12
10 Herwigsdorf12
11 FSV Eibau12
12 Kleindehsa12
13 Ostritz II9
14 S`hennersdorf8
15 Ruppersdorf7
16 Lok Zittau II7

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