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17. Spieltag: FSV Eibau - SV Neueibau 0:6 (0:6)

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LogoDer FSV kann im Derby die Niederlage erträglich gestalten

Die Vorzeichen für dieses Match waren beim Gastgeber mehr als ungünstig, fehlten doch immerhin mit Geißer, Kriegel, Schädlich, Barreras, Gubsch, Häntsch, St. Müller, St. Berndt und Peschel neun wichtige Stammkräfte arbeits-, krankheits- und verletzungsbedingt. Darüber hinaus fielen auch noch Breier, Kühner und der im letzten Spiel schwer verletzte Scholz kurzfristig aus. Da ist es den angeschlagenen Matthias Michael und Marc Stübner besonders hoch anzurechnen dass sie auf die Zähne gebissen und sich der Mannschaft zur Verfügung gestellt haben. So konnten die Blau/Gelben wenigstens mit elf Spielern dieses brisante Duell in Angriff nehmen.

 

Der Tabellenführer, frei von solchen Problemen, ließ keine Zweifel aufkommen, wie dieses Spiel ausgehen würde und schon in der 9. Minute eröffnete Seibt mit schönem Schlenzer ins rechte lange Eck den Torreigen.
Zwei Minuten später nahm der Neueibauer Seifert die Einladung des etwas zu spät kommenden Rene Müllers dankend an und fiel nach Kontakt im Strafraum. Den fälligen Strafstoß, den man zweifellos geben kann aber nicht zwingend geben muss, verwandelte Saficki zum 0:2.
Es dauerte wiederum nur bis zur 18. Minute als nach einem langen Freistoß Seifert mit einem gefühlvollen Kopfball wieder ins lange rechte Eck die Gästeführung auf 0:3 erhöhen konnte.
Danach durfte der FSV auch kurz mitspielen und hatte eine erste kleine Gelegenheit. Nach einem Freistoß von Chojna setzte Lorenz nach und der Neueibauer Keeper musste die Aktion zu Ecke klären.
Nach einer halben Stunde gelang den Gastgebern ein weiterer schöner Spielzug über mehrere Stationen, welchen schließlich Elstner mit einem Schuss neben das Gehäuse zum Abschluss brachte.
Jetzt zogen die Gäste wieder an und kamen schon in der 32. Minute zu einem weiteren Treffer. Seibt zirkelte einen Freistoß an der schlecht postierten Mauer vorbei ins kurze Eck. Obwohl dieser Freistoß gut geschossen war, solche Treffer dürfen eigentlich nicht fallen, ebenso in der 35. Minute, als nach einer langen Flanke von links Ziemens relativ einfach aus Nahdistanz einköpfen konnte. Ein Treffer, den sich Marc Stübner dann doch ankreiden lassen muss.
Kurios und überflüssig auch das letzte Tor des Spiels kurz vor der Pause. Die in dieser Phase überforderte FSV-Abwehr schaffte es nicht den Ball aus der Gefahrenzone zu klären und so konnte Seifert den vom Pfosten zurückspringenden Ball letztendlich mühelos über die Linie drücken.
In der zweiten Hälfte ließen es die Gäste deutlich ruhiger angehen, der FSV stand aber auch wesentlich besser in der Verteidigung, kämpfte und rackerte und konnte sich auch hin und wieder für eine Zeit lang etwas Entlastung verschaffen. Im Dauerdruck des SVN konnte sich jetzt Marc Stübner mit einigen tollen Paraden auszeichnen und gab seiner Hintermannschaft den dringend nötigen Rückhalt. So verstrich die zweite Halbzeit relativ unspektakulär und glücklicherweise auch ohne weitere Gegentreffer für die sich tapfer wehrende FSV-Elf. Das Spiel war frühzeitig entschieden und auch in diesem Spiel gab es nur drei Punkte zu verteilen.
Als Fazit bleibt, das Derby ist gespielt und war auch schon vor Anpfiff eine eindeutige Angelegenheit. Trotzdem waren beide Spiele gegeneinander interessante Erfahrungen für beide Mannschaften die auch zu einem entspannten Verhältnis beider Vereine, die unterschiedlicher nicht sein können, beitragen könnte. Der FSV hat sich nie als Konkurrenz des SVN gesehen, eher als echter Freizeitsportverein mit zwar großen und auch gut ausgebildeten Kader, der aber auf Grund der beruflichen Gegebenheiten, fast ohne Training, in den Aufstellungen bis auf wenige Ausnahmen wöchentlich wechselt.
Da wird doch beim Ortsnachbarn die ganze Sache etwas ernsthafter und intensiver betrieben.
Wir wünschen unseren Gästen für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg und hoffen für uns auf die baldige Rückkehr so manch wichtigen Leistungsträgers um die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte noch einfahren zu können. (HR)

 

 

ToreTore / Vorlage Vorlagen

  • 0:1 '09 Stefan Seibt
  • 0:2 '11 Grzegorz Saficki
  • 0:3 '18 Sebastian Seifert
  • 0:4 '32 Stefan Seibt
  • 0:5 '35 Stefan Ziemens
  • 0:6 '45 Sebastian Seifert

Aufstellung

 

Kommentare

#1 Harald 18.03.2012 18:37
Lok Zittau gewinnt gegen Spitzkunnersdor f mit 3:2 und sorgt somit für weiterhin stabilen Abstand auf die letzten beiden Plätze Größten Respekt haben sich gestern die Oldies Steffeck und Siegmar verdient,die über die kompletten 90 Minuten gehen mußten und eine starke Leistung boten.Der Eine knapp unter, der Andere etwas über 50 Jahre alt.
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Eibauer Schwarzbier Liga Süd 2011/12
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12 Ebersbach13
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13 Herrnhut21
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Lok Zittau13
VfB Zittau II9
10 Ebersbach9
11 Herrnhut8
12 Großschönau8
13 Hainewalde8
14 Spitz7

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