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11. Spieltag: FSV Eibau - SpVgg Ebersbach 1:2 (1:1)

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LogoFSV verschenkt wichtige Punkte

Auch am heutigen Sonnabend konnte der FSV Eibau nicht in die Erfolgsspur zurückfinden und ist nun schon drei Spiele ohne Sieg. Dabei war heute mit der SpVgg Ebersbach ein Tabellennachbar zu Gast in Eibau, gegen den man eigentlich auch hätte punkten können, wollen und auch müssen, vorausgesetzt, man möchte sich in diesen Tabellenregionen, die die Blau/Gelben jetzt belegen, festsetzen. Dazu kommt noch der derbyähnliche Charakter der Begegnung zweier Vereine, die in der letzten Saison noch eine gemeinsame zweite Vertretung in Spielgemeinschaft in der 2. Kreisklasse an den Start geschickt haben. Neben all den emotionalen Dingen, die in solch einer wichtigen Partie eine Rolle spielen, hatte man sich beim FSV fest vorgenommen, die hohe und unnötige Niederlage der Vorwoche vergessen zu machen.

Zudem sind einige angeschlagene Spieler in die Mannschaft zurückgekehrt und stehen dem Verein zum Glück wieder zum Einsatz zur Verfügung.
Vor einer doch recht ansehnlichen Kulisse gingen beide Mannschaften auch sofort offensiv zu Werke, erarbeiteten sich erste gute Möglichkeiten und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass beide Teams dieses wichtige Spiel um einen sicheren Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle gewinnen wollten.
Schon in der 17. Minute konnte Sven Chojna im Nachsetzen einen Ball in der gegnerischen Hälfte erkämpfen, den heraus eilenden Keeper mit etwas Glück umspielen und von der rechten Grundlinie den Ball ins verwaiste Gästetor zur umjubelten frühen Führung einschieben.
Der FSV bestimmte jetzt das Spiel und erarbeitete sich weitere gute Chancen. In der 21. Minute servierte der nun nach seinem Fehler beim Führungstreffer unsicher wirkende Schlussmann der Gäste Stefan Berndt einen Ball an der Strafraumgrenze. Dieser war so überrascht, derartig frei vor dem Tor diese Riesenmöglichkeit auf dem Silbertablett gereicht zu bekommen, dass er den Ball nicht richtig traf und der Keeper seinen Fehler ausbügeln konnte. Aber schon da merkte man dem Torjäger an, dass die Verletzung vom letzten Spiel sicher noch nachwirkt. In der 26. Minute hatte der FSV eine weitere große Gelegenheit die Führung auszubauen, als Sven Chojna nach schönem Zusammenspiel mit Stefan Berndt einen Schuss nur an den rechten Pfosten setzte.
Im Gegenzug stand dann das Abwehrverhalten des FSV im Mittelpunkt der Kritik, als der ballführende Gästestürmer einfach laufen gelassen wurde, sich niemand aus der Innenverteidigung genötigt sah heraus zu treten und den Spieler zu stellen, überhaupt die Abwehrspieler viel zu weit weg von ihren Gegenspielern waren und der völlig allein gelassene und schön frei gespielte Christian Renger den Ball am langen Pfosten nur noch zum Ausgleich einschieben brauchte. Zu diesem Zeitpunkt war das ein überaus schmeichelhaftes Zwischenergebnis.
Um in solchen engen Spielen punkten zu können, entscheiden oft Kleinigkeiten über Erfolg oder Misserfolg und da kann man sich solche unglücklichen Aussetzer eigentlich nicht leisten. Sicher stand die Abwehr über weite Strecken des Spiels gut, aber in den entscheidenden Momenten, nämlich bei den Gegentoren, schlichen sich leichtsinnige Fehler ein, die es zu vermeiden gilt. Da muss man auch mal in der Lage sein, ohne Gegentor über die Runden zu kommen, wenn schon festgestellt werden muss, dass selbst beste eigene Chancen nicht genutzt werden können, denn der FSV hatte in der 38. Minute durch Stefan Berndt und vor allem in der 40. Minute durch Max Peschel zwei riesige Möglichkeiten erneut in Führung zu gehen, aber beide Großchancen wurden leider nicht verwertet.
Auch in der zweiten Hälfte blieb der FSV zunächst am Drücker und drängte auf die erneute Führung. Ein schöner Spielzug in der 52. Minute, eingeleitet von Markus Elstner über Sven Chojna und Stefan Berndt konnte vom Gästekeeper zur Ecke geklärt werden. Auch der nachfolgende Schuss konnte von der Linie gekratzt werden. Ebenso wurde eine Riesengelegenheit in der 56. Minute nicht genutzt, als Max Peschel eine schöne Eingabe von Stefan Berndt nicht am Keeper der SpVgg vorbeibrachte und auch der Nachschuss nicht den Weg ins Netz fand. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Spiel klar für den FSV entschieden sein müssen, stattdessen kamen in der Folgezeit die Gäste wieder besser ins Spiel und waren insbesondere nach Eckbällen und Freistößen stets gefährlich. Der FSV hatte zunehmend sein Pulver verschossen und als man schon mit dem Remis liebäugelte, denn normalerweise war selbst der eine Punkt ein Geschenk für die Gäste, erschoss Marcel Krampf den FSV in der 85. Minute!
Wieder wurde der 46-jährige Siegmar Lindner im Zweikampf nicht unterstützt, allein gelassen und auch nicht abgesichert. Der Gegner setzte sich durch und zog von der Strafraumgrenze einfach ab. Zu allem Überfluss konnte auch Marc Stübner diesen durchaus haltbar erscheinenden Ball nicht klären und so standen die Eibauer kurz vor Schluss mit völlig leeren Händen da. Das Spiel um einen gesicherten Mittelfeldplatz wurde verloren und nun gehört alle Aufmerksamkeit des FSV dem Abstiegskampf. Da man nicht weiß, wie viele Mannschaften am Ende der Saison absteigen werden und ob der VfB Zittau II. wegen Personalmangel die Saison zu Ende spielen kann, sollte man stets auch den Blick nach unten richten. Obwohl da noch etwas Luft ist, sollten aus den verbleibenden zwei Spielen möglichst noch vier Punkte geholt werden, um aller Sorgen ledig zu sein. (HR)

Zuschauer: 47

ToreTore / Vorlage Vorlagen

  • 1:0 '17 Sven Chojna / Stefan Berndt
  • 1:1 '27 Tobias Dobbertin
  • 1:2 '85 Marcel Krampf

Aufstellung

 

Kommentare

#2 Stefan 13.11.2011 16:31
Habs geändert. :)
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#1 Harald 12.11.2011 17:43
Nach Aussage des Mannschaftsleit ers der Spvgg hat Christian Renger den Ausgleich geschossen und Marcel Krampf das Siegtor
1:0 17. Min. , 1:1 27. Min. , 1:2 85. Min. Wenn Jemand von der Bank der Gäste eine Aussage trifft, glaube ich das und habe das auch so im Spielbericht auf der OFV- Seite veröffentlichen lassen. Sollte es falsch sein, bitte ich um Entschuldigung und Berichtigung. Ergebnismelder für heute ist Marcel Günther.
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