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10. Spieltag: Bertsdorfer SV - FSV Eibau 5:0 (2:0)

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LogoFSV-Rumpfelf stemmt sich lange tapfer gegen die klare Niederlage

Wieder einmal stand ein schwieriges Spiel auf dem Programm und die personellen Voraussetzungen beim FSV waren verheerend. Auch Spiele gegen den Spitzenreiter gehören nun mal ganz normal zum Spielbetrieb. Die Ausfälle aus unterschiedlichsten Gründen jetzt noch auflisten zu wollen, würde den Rahmen eines informativen Spielberichts sprengen. Wenn man bedenkt, dass Siegmar Lindner, Günter Winkler und Steffen Hawranke eigentlich nur noch aushelfen möchten, Matthias Michael eigentlich immer noch verletzt ist, ein Rene Müller einen Tag Urlaub genommen hat, um spielen zu können, dann hätte der FSV gerade mal 6 Spieler für diese Begegnung zur Verfügung gehabt. Da fehlt dann doch bei allem Verletzungspech die Spontanität einiger Leute solche Aufgebotslöcher in letzter Minute stopfen zu wollen und den Kollegen in schwieriger Situation zur Seite zu stehen. Schade eigentlich, denn im Aufstiegsrausch war man sich einig und wusste um schwierige Situationen und sicherte auch einiges an Hilfe in nicht vorauszusehenden Situationen zu. Heute nun waren leider alle Dämme fast gebrochen und gerade elf Spieler plus einen Wechseltorwart standen den Blau/Gelben zur Verfügung. Da muss sich ganz dringend einiges tun und auch mal persönliche Interessen den Pflichtterminen seines Vereins untergeordnet werden.

 

Mit einer effektiven Aufstellung, großer Moral und Kampfkraft gelang es lange Zeit dem Tabellenführer Paroli zu bieten. Auch nadelstichartige Konter zur Entlastung konnten gesetzt werden. Bertsdorf setzte den FSV sofort unter Druck und versuchte Nägel mit Köpfen zu machen, das heißt Tore zu erzielen. Vorerst gelang das nicht. Die erste große Gelegenheit für die Gastgeber ergab sich nach einer viertel Stunde, als gleich zweimal Bertsdorfer Spieler an Marc Stübner im Eibauer Tor scheiterten und dieser in großartiger Manier klären konnte. In dieser Phase konnte sich der FSV immer wieder geschickt befreien. Ein schöner Spielzug, eingeleitet von Steffen Hawranke auf dem im richtigen Moment startenden Sven Chojna wurde leider zu Unrecht vom Linienrichter wegen vermeintlichen Abseits zurück gepfiffen.
Im Gegenzug konnte der Spitzenreiter dann doch endlich den Führungstreffer erzielen. Eine im Fallen geschlagene Flanke von Halbrechts senkte sich überraschend ins lange Eck. Die Führung in der 28. Minute kam glücklich zustande, war aber auf Grund der Spielanteile durchaus verdient.
Vom Anstoß weg versuchte Stefan Berndt den vor seinem Tor stehenden Bertsdorfer Keeper zu überlisten, doch der war aufmerksam und konnte den Schuss von Mittellinie zur Ecke klären.
Der Spitzenreiter drückte weiter auf Resultatserhöhung. In der 35. Minute konnte die FSV-Abwehr mit Glück und Geschick einen Ball von der Linie schlagen und einen weiteren Gegentreffer verhindern, eine Minute später jedoch, wurde ein langer Ball in den Strafraum erfolgreich über Marc Stübner per Kopfball verlängert. Auch der zweite Treffer fiel wie aus heiterem Himmel.
Den ersten beiden Treffern für den Spitzenreiter gingen also keine direkt zwingenden Chancen voraus und waren durchaus als unglücklich für den FSV zu bezeichnen. Die Frage für die zweite Hälfte war, wie lange konnte das letzte Aufgebot kräftemäßig dem Tabellenführer standhalten und war man weiter in der Lage, immer wieder für Entlastung zu sorgen.
So diszipliniert wie in der 1. Halbzeit konnte der FSV dann in der zweiten Hälfte auch nicht mehr weitermachen. Das schnelle Spiel forderte seinen Tribut und es ergaben sich jetzt mehr Räume für die Bertsdorfer. So fiel dann auch in der 52. Minute das dritte Tor für die Gastgeber. Marc Stübner konnte eine Eingabe in den Fünfmeterraum nur abklatschen, zwei Verteidiger können die Situation nicht bereinigen und der BSV-Stürmer hämmert den Ball in den Kasten. Ebenfalls ein unnötiger Treffer.
Der FSV gab sich aber nie auf und versuchte immer wieder gute Aktionen nach vorn zu bringen. Sven Chojna hatte sich in der 57. Minute  wunderbar durchgesetzt, doch vor dem Torwart versagten ihm die Nerven. Zwei Minuten später setzte er auch noch einen fulminanten Hammer ans Lattenkreutz des Bertsdorfer Tores. Da hätte man sich den Anschlusstreffer eigentlich verdient.
Doch es kam anders und der Gastgeber nutzte nochmal zwei seiner vielen Chancen zu weiteren Treffern. In der 70. Minute erzielte der Bertsdorfer Libero einen schönen Treffer, als er sich den Ball an der Strafraumgrenze vom rechten auf den linken Schlappen legte und aus der Drehung ins obere linke Dreiangel hob. Eine Minute später rutschte Marc Stübner ein Ball unter dem Körper durch und schlug zum 5:0-Endstand in den Maschen ein.
Obwohl der Bertsdorfer SV danach fast im Minutentakt Chancen zu weiteren Treffern gegen immer müder werdende, tapfer kämpfende Gäste herausarbeitete, konnten die Blau/Gelben das Ergebnis halten und ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. Als Fazit bleibt, der FSV hat sich den Umständen entsprechend ordentlich aus der Affäre gezogen. Man konnte lange Zeit mithalten und auch eigene Chancen, insbesondere durch Sven Chojna herausarbeiten. Ein von Krämpfen geplagter Stefan Berndt konnte auf Grund fehlenden Personals nicht ausgewechselt werden und konnte seine Mitspieler die letzten 20 Minuten nur sporadisch unterstützen. Ein immer noch angeschlagener Matthias Michael musste durchspielen und lieferte eine ordentliche Partie ab. Die drei Oldies rackerten und kämpften, konnten aber gegen den Spitzenreiter auch keine Wunder erwirken. Die Müllerbrüder waren Fels in der Brandung und wie gewohnt ein wichtiger Rückhalt im Abwehrgefüge. Marc Stübner hatte stark begonnen und wurde hinten heraus doch einige Male auf dem falschen Fuß erwischt. Trotzdem ging nur eineinhalb Tore zumindest zum Teil auf seine Kappe, aber zu dem Zeitpunkt war das Spiel eh schon entschieden. Die personelle Situation muss sich wesentlich entspannen, will man in dieser Halbserie noch zu Punkten kommen und an die Leute, welche heute gespielt haben, geht ein großes Dankeschön und Anerkennung für Einsatz, Kampfgeist und Mut dieses Spiel anzugehen. (HR)

 

ToreTore / Vorlage Vorlagen

  • 1:0 '29 Maik Jarling
  • 2:0 '35 Matthias Otto
  • 3:0 '53 Reinhard Richter
  • 4:0 '69 Frank Kunath
  • 5:0 '70 Matthias Lienig

Aufstellung

 

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