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8. Spieltag: TSG Hainewalde - FSV Eibau 1:5 (0:1)

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LogoFSV-Elf kontert Gastgeber eiskalt aus

Bei herrlichen Herbstwetter und optimalen Platzverhältnissen standen sich in Hainewalde zwei Tabellennachbarn gegenüber, welche beide auf eine ganze Reihe wichtiger Akteure aus unterschiedlichsten Gründen verzichten mußten. Der FSV hatte nur 12 Spieler für dieses so wichtige Punktspiel zur Verfügung. Man konnte fast von einem „letzten Aufgebot“ auf beiden Seiten sprechen und man kann nur hoffen, die personelle Situation möge sich in absehbarer Zeit sichtlich entspannen. Nach vier Niederlagen in Folge wollten die Gastgeber endlich den Bock umstoßen und ein Erfolgserlebnis einfahren. Dementsprechend couragiert spielte man nach vorn und erarbeitete sich schon in der 12. Minute die erste hundertprozentige Chance, doch der völlig frei gespielte TSG-Stürmer jagte das Leder aus 8 Metern in den stahlblauen Herbsthimmel des Mandautales. Der FSV Eibau konnte sich zwar immer wieder befreien und konterte schnell, jedoch vorerst noch ohne letzten Biss, zu überhastet und ungenau, so daß außer einigen abgeschlossenen Einzelaktionen in dieser Phase keine nennenswerte Torgefahr von den Blau/Gelben ausging.

 

Die Gastgeber dagegen konnten immer wieder Schwachstellen in der FSV-Abwehr aufdecken und hatten auch weiterhin Riesenchancen zur Führung. So in der 15. Minute, als Marc Stübner und seine Vorderleute nur mit Glück und Geschick ein Tor verhindern konnten und die Aktion zu Ecke klären konnten, welche letztendlich nichts einbrachte. Auch weitere Gelegenheiten für Hainewalde in der 37. und 40. Minute blieben zum Glück für den FSV ebenfalls ungenutzt.
Im Gegenzug konnte Stefan Müller nach seinem tollen Flügellauf die Flanke noch nicht zum einschußbereiten Mitspieler durchbringen, doch als in der 44. Minute Sven Chojna an der Strafraumgrenze nur durch ein Foulspiel gebremst werden konnte, versenkte Stefan Berndt den fälligen Freistoß durch die löchrige Mauer flach ins kurze Eck zur glücklichen Führung.
Von diesem Schock erholte sich der Gastgeber in der zweiten Hälfte nicht mehr. Man spielte zwar weiter offensiv nach vorn, die großen Chancen aber hatte man in der ersten Hälfte ungenutzt liegen gelassen und die FSV-Abwehr spielte jetzt im Großen und Ganzen resoluter und stand sicherer. Konnte die TSG-Abwehr in der 50. Minute noch bei einen schönen Konter über Sebastian Lorenz und Sven Chojna gleich zweimal ein weiteres Gegentor verhindern, gelang Stefan Berndt in der 52. Minute nach schönem Zuspiel von Stefan Müller der zweite Treffer mit einem straffen Schuß in die lange Ecke.
Immer wieder wurden Angriffe der Gastgeber tief in der eigenen Hälfte abgefangen und mit schnellen Kontern gefährlich abgeschlossen. So setzte sich Stefan Müller in der 63. Minute wunderbar bis zur Grundlinie durch und seine präzise, scharfe Eingabe drückte Sven Chojna zum 3:0 über die Linie.
Stefan Berndt erhöhte in der 83. Minute nach schöner Vorarbeit von Oldie Steffen Hawranke mit straffen Schuß ins lange Eck auf 4:0, ehe die unermüdlichen, aber zu harmlos agierenden Gastgeber in der 86. Minute nach einer Unstimmigkeit in der FSV-Abwehr doch noch zum Ehrentreffer kamen. Doch den Schlußpunkt in dieser verrückten Partie setzte der in der 75. Minute für Sandro Barreras eingewechselte Paul Krause mit einem Kopfballtreffer durch die Arme des Hainewälder Keepers, nach einer von Sven Chojna getretenen Ecke zum 5:1-Endstand. Der Schlußpfiff ging im Jubel des mitgereisten Eibauer Anhangs unter. Der Sieg ist auf Grund der zweiten Hälfte absolut verdient, allerdings bestraft ein anderer Gegner die Abwehrfehler der ersten Hälfte gnadenlos und dann wird es schwer noch einmal so zurück zu kommen, wie das der FSV in der zweiten Halbzeit zeigen konnte.
Daher muß weiter daran gearbeitet werden, von Anbeginn in der Abwehr konzentrierter zu Werke zu gehen und dem Gegner nicht solch eine Fülle an sehr guten Gelegenheiten zu ermöglichen. Diese drei wichtigen Punkte wären normalerweise nach dem Spielverlauf viel schwerer zu erkämpfen gewesen, hätte Hainewalde seine Möglichkeiten auch nur annähernd in der ersten Hälfte zu nutzen gewußt. So fand der FSV spät, aber nicht zu spät noch in diese Partie, nutzte die Chancen eiskalt und kann sich aus diesem Grunde verdienter Maßen über einen weiteren Auswärtssieg freuen. (HR)

 

ToreTore / Vorlage Vorlagen

  • 0:1 '44 Stefan Berndt
  • 0:2 '52 Stefan Berndt / Stefan Müller
  • 0:3 '63 Sven Chojna / Stefan Müller
  • 0:4 '83 Stefan Berndt / Steffen Hawranke
  • 1:4 '86
  • 1:5 '88 Paul Krause / Sven Chojna

Aufstellung

 

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13 Hainewalde8
14 Spitz7

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