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1. Spieltag: FSV Eibau - ESV Lok Zittau 2:2 (1:1)

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Logoein Sieg war greifbar nahe

Das erste Punktspiel in der Kreisliga brachte dem FSV einen Punktgewinn, doch der Sieg schien schon fast perfekt zu sein, als Lok Zittau in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich gelang und danach in der 94. Minute auch noch die Riesenmöglichkeit zum Siegtreffer hatte. So gesehen sollte man beim FSV mit dem Remis leben können. Andererseits kann man sich auch über zwei verschenkte Punkte ärgern und mit etwas mehr Cleverness hätten die unglücklichen Gegentore verhindert werden können oder sogar müssen. Letztendlich war es aber ein gelungener Einstand in der höheren Spielklasse, denn wieder einmal sorgten Personalprobleme unter der Woche für Schweißausbrüche, Kopfzerbrechen und Aufregung bei allen Beteiligten. Das sind Begleitumstände, die Niemand gebrauchen kann und vielleicht durch eine noch bessere Absprache und gründlicherer Planung im Vorfeld in Zukunft besser zu verhindern sind. Sie trüben ein eigentlich sehr schönes Ereignis, nämlich den Start des FSV in der Kreisliga, unnötig ein und hinterlassen bei Manchem einen unschönen Beigeschmack.

Der Aufsteiger hatte vom Verband das Privileg erhalten mit einem Heimspiel starten zu dürfen und noch dazu gegen den Tabellenzehnten der Vorsaison. Die Erwartungshaltung beim erfolgsverwöhnten Anhang der Blau/Gelben war entsprechend hoch und man fieberte dem Start förmlich entgegen.Ein Punktgewinn,eventuell sogar mehr schien durchaus möglich zu sein und man traute den Blau/Gelben nach den guten Ergebnissen in Vorbereitung und Pokal einiges zu.
Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die aber alle ungenutzt blieben. Nach der anfänglichen Abtastphase wurde der FSV immer spielbestimmender und konnte in der 29. Minute die umjubelte Führung heraus schießen. Thomas Krause wurde auf Linksaußen auf die Reise geschickt, er setzte sich an der Grundlinie durch und sein präziser Rückpass wurde von Sven Chojna direkt abgenommen und sicher verwandelt.
Danach hatte der Aufsteiger einige gute Gelegenheiten die Führung auszubauen, so nach einem klasse Solo von Ingo Häntsch, einem Schuss von Stefan Berndt aus 20 Metern, der knapp drüber ging, oder auch Sven Chojna, der eine große Möglichkeit in der 36. Min. knapp verzog.
Im Gegenzug hatte Lok eine Riesenchance, die von Marc Stübner bravourös entschärft werden konnte und zur Ecke geklärt wurde. Die anschließende Unordnung in der FSV- Abwehr, die den Ball nicht entscheidend klären konnte, immer wieder zu kurz abwehrte, nutzte Lok Zittau eiskalt zum Ausgleichstreffer in der 39. Minute. Nach einer weiteren guten Gelegenheit für die Gäste sorgte Marcus Elstner wieder für Gefahr vor dem Lok- Gehäuse, als er einen Einwurf direkt ab nahm, das Gästetor aber knapp verfehlte. So blieb es zu Pause beim für die Gäste schmeichelhaften Unentschieden da der FSV zu viele gute Gelegenheiten nicht nutzen konnte.
Auch in der zweiten Hälfte blieb der FSV am Drücker und hatte mehr vom Spiel. So konnte der Zittauer Keeper in der 47. Minute einen Schuss von Ingo Häntsch noch zur Ecke klären. In der 50. Minute war er aber dann erneut bezwungen, als Rene Müller einen Angriff der Rot/Schwarzen im Mittelfeld abfing und seine weite Flanke in den Strafraum der Gäste von Stefan Berndt mustergültig zur erneuten umjubelten Führung verwandelt wurde. Weitere gute Gelegenheiten blieben ungenutzt. Die spektakulärste hatte Marcus Elstner, als er in der 55. Minute das Pech hatte und seine Direktabnahme unter Bedrängnis nur am Außennetz landete. Danach verflachte das Spiel, ehe Lok in der Schlussviertelstunde noch mal zum Angriff blies. Auch da blieb ein schöner Konter des FSV über Ingo Häntsch, Stefan Berndt und Sven Chojna ungenutzt und in der Nachspielzeit gelang der Lok-Elf doch noch der glückliche Ausgleichstreffer. So spät noch zwei Punkte zu verlieren ist natürlich bitter im Moment, aber mit etwas Abstand sollte man im Blau/Gelben Lager durchaus zufrieden sein mit diesem ersten Kreisligaspiel, hat man doch über weite Strecken nicht nur mithalten können, sondern durchaus auch die größeren Chancen zum Sieg gehabt. Am Ende musste man wie schon im ersten Jahr in der 1. Kreisklasse bitteres Lehrgeld zahlen, aber nächste Woche in Obercunnersdorf ist schon das nächste Spiel und die Chance, es besser zu machen. Trotzdem sollte man zufrieden mit dem Punktgewinn sein. Der Spielverlauf, die erarbeiteten Chancen und das Auftreten der Mannschaft lassen auf mehr hoffen und zeigen daß man durchaus mitspielen kann in dieser Kreisliga. Hinten noch etwas cleverer stehen und vorn die weniger werdenden Chancen öfter nutzen, dann passt das mit dem FSV und der Kreisliga. obwohl es für ein Fazit noch viel zu früh ist und bestimmt noch einige Spiele abgewartet werden sollten, ehe man ahnt, wo die Reise hingehen könnte. (HR)

Zuschauer: 34

ToreTore / Vorlage Vorlagen

  • 1:0 '29 Sven Chojna / Thomas Krause
  • 1:1 '39 Däblitz
  • 2:1 '50 Stefan Berndt / Rene Müller
  • 2:2 '90+1 Brendler

Aufstellung

 

 

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