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Keine Spur von sommerlicher Pause

aus: Sächsische Zeitung vom 04. Juli 1994 von Reiner Seifert

Auch sportliche Leckerbissen beim Bierfest am Eibauer Volkshaus

1994
Handball wie in alten Zeiten: Wenn auch nicht so alt wie der Bierzug, so auch ein Teil Eibauer Geschichte. Die Gastgeber gewannen gegen eine Spielgemeinschaft von Krauschwitz und Weißwasser mit 14:11.

 

Obwohl beim Volks- und Traditionsfest in Eibau der jahrhundertealte Streit um das Bier im Mittelpunkt stand, durften sportliche Wettkämpfe trotzdem nicht fehlen. Dabei erinnerten die Handballer an alte Zeiten auf dem Großfeld und die Fußballer zeitgemäß an die Weltmeisterschaft.

Großfeldhandball wie in alten Zeiten

Gegen eine Spielgemeinschaft aus Krauschwitz und Weißwasser bewiesen die Eibauer erneut, dass sie das Handballspielen auf dem Großfeld noch nicht verlernt haben. Mit sichtlicher Freude demonstrierten die nicht mehr ganz so jungen Handballer beider Mannschaften die leider etwas vergessene Sportart wie in alten Zeiten. So war es auch kein Zufall, dass elf der insgesamt 14 Eibauer Tore von den Älteren in dieser Mannschaft (Israel, Mundel, Tröger, Seifert – alle über 50!) erzielt wurden. Die Gäste, mit einem Altersdurchschnitt von knapp 40 Jahren, standen den Eibauern aber in nichts nach und ließen sich auch von einem Sechs-Tore-Rückstand in der 1. Halbzeit nicht beeindrucken. Die Gastgeber behielten am Ende zwar mit 14:11 die Oberhand, „gewonnen“ hatten aber an diesem Tag beide Mannschaften.

Fußball – fast wie bei der WM

FSV Eibau – SG Leutersdorf 2:2, - TSV Altenfurt/Nürnberg 2:4

Beide Begegnungen wurden dem Charakter freundschaftlicher Vergleiche auf gutem spielerischem Niveau vollauf gerecht. Da war vom Sommerfußball nicht allzu viel zu sehen, vielmehr schien sich der tägliche WM-Anschauungsunterricht niederzuschlagen.
Sowohl gegen Leutersdorf als auch gegen die weitgereisten Gäste aus Nürnberg gingen die Eibauer zwar mit 1:0 in Führung, gerieten aber jeweils noch in der 1. Halbzeit mit 1:2 Toren in Rückstand. Gegen den höherklassigen Nachbarn aus Leutersdorf gelang nach ausgeglichenem Spiel in der 2. Halbzeit der alles in allem verdiente Ausgleich.
Der blieb den Eibauern im Spiel gegen Nürnberg versagt. Obwohl sie 90 Minuten lang über die größeren Spielanteile verfügten, konnten zwei Kontertore der Gäste nicht verhindert werden. Im Schlussspurt erzielte die FSV-Elf zwar noch einen Treffer, zu mehr reichte aber die Zeit nicht.

1994
Auch eine sportliche Einlage zum Bierzug auf dem Festplatz am Volkshaus. Am höchsten kam auf den Bierkästen von Münchbräu der 12jährige Eibauer Schüler Andre Heidisch. Er erstieg 24 Kästen. – Foto rechts: Mit 4:2 behielten im Fußball die weitgereisten Gäste vom TSV Altenfurt/Nürnberg gegen FSV Eibau die Oberhand.

Fotos: D. Schnabel (2), SZ/Sprigade

 

Zeitungsausschnitt des Originalartikels

 
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